Mineralien und FossilienSie befinden sich: Startseite > Mineralien & Fossilien Mineralien zeichnen sich durch natürlich vorkommende Feststoffe mit einer einheitlichen chemischen Zusammensetzung aus. Sie besitzen auf mikroskopischer Ebene einen gleichförmigen Aufbau. Derzeit sind ca. 4.000 Minerale bekannt. Mineralien lassen sich häufig auf Grund einiger weniger Eigenschaften wie deren Kristallform, Härte, Farbe, Bruchverhalten usw. erkennen. Aber auch chemische Analysen, optische Tests oder Röntgenstrukturuntersuchungen mit Hilfe eines Polarisationsmikroskopessind sind zur Identifikation von Mineralien eine gängige Methode. Zur Verwendung als Schmuck dienen meist seltene Minerale, die aufgrund ihrer Härte, Farbe oder ihres Glanzes als schön empfunden werden. Durch das Schleifen und Polieren dieser Steine werden deren Farbe und Glanz positiv beeinflusst.
Fossilien werden umgangssprachlich auch Versteinerungen genannt. Die frühere Bezeichnung war Pretefakte, jedoch ist dieser Begriff heute nicht mehr geläufig. Jedes Zeugnis vergangenen Lebens der Erdgeschichte, das älter als 10.000 Jahre ist, wird als Fossil bezeichnet. Man unterscheidet
- Körperfossilien - vollständig oder teilweise erhaltene Körper von Lebewesen
- Steinkerne - wenn die lebende Substanz einen Hohlraum im Sediment hinterlässt, der später ganz oder teilweise vom umgebenden Sediment eingenommen wird
- Spurenfossilien - z.B. Fußabdrücke, Bewegungsspuren, Grabspuren, Ernährungsspuren (Fraß oder Kot), Fortpflanzungs- und Wohnspuren (Eier, Nest)
- Kristallisierung - das Auskristallisieren durch organische Umwandlung, wobei die organische Substanz eins zu eins ersetzt wurde
Zur Altersbestimmung von Fossilien verwendet man die radiometrische Altersbestimmung und die Radiokarbonmethode. | Es ist noch kein Eintrag vorhanden. |  |